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Pensionskasse AR / Leistungen / Freizügigkeitsleistung (Austritt)

Fälligkeit

Wird das Vorsorgeverhältnis vor Eintritt eines Vorsorgefalls aufgelöst, ohne dass Leistungen gemäss dem Vorsorgereglement der Pensionskasse AR fällig werden, scheidet die versicherte Person am Ende des letzten Tages, für den eine Lohnzahlungspflicht besteht, aus der Pensionskasse AR aus, und es wird die Austrittsleistung (Freizügigkeitsleistung) fällig.

Achtung:
Tritt  die  versicherte  Person  nach  Vollendung  des  58. Altersjahrs  aus, besteht kein Anspruch auf die Austrittsleistung, sondern es erfolgt eine vorzeitige Pensionierung. Es sei denn, die versicherte Person nehme eine Erwerbstätigkeit auf und die Austrittsleistung kann einer neuen Vorsorgeeinrichtung überwiesen werden oder sie sei nachweisbar als arbeitslos gemeldet und habe unmittelbaren Anspruch auf Taggelder der Arbeitslosenversicherung.


Höhe der Austrittsleistung

Die Austrittsleistung entspricht dem am Austrittsdatum vorhandenen Sparguthaben (Altersguthaben) und Zusatz-Sparguthaben.


Verwendung der Austrittsleistung

Die Austrittsleistung wird bei Stellenwechsel in der Regel der Vorsorgeeinrichtung des neuen Arbeitgebers überwiesen. Versicherte Personen, die nicht in eine neue Vorsorgeeinrichtung eintreten, haben der Pensionskasse AR mitzuteilen, in welcher Form sie den Vorsorgeschutz erhalten möchten. Von der versicherten Person ist ein Freizügigkeitskonto bei einer Bank oder eine Freizügigkeitspolice bei einer Versicherungsgesellschaft zu eröffnen.

Auf Begehren der austretenden Person wird die Austrittsleistung direkt ausbezahlt, wenn

a) sie die Schweiz endgültig verlässt (je nach Land beschränkte Barauszahlungsmöglich-
keit);
b) sie eine selbständige hauptberufliche Erwerbstätigkeit aufnimmt und der
obligatorischen beruflichen Vorsorge nicht mehr unterstellt ist;
c) die Austrittsleistung kleiner ist als der Jahresbeitrag der versicherten Person.



Weitere Informationen über die Verwendung der Austrittsleistung können Sie dem Merkblatt „Austritt“ entnehmen.

Bleibt die Mitteilung der versicherten Person über die Verwendung ihrer Austrittsleistung
aus, wird nach sechs Monaten die Austrittsleistung samt Zinsen der Auffangeinrichtung BVG überwiesen.